Drei ausverkaufte Abende in der Zenngrundhalle und Kurs Richtung offene See: Mit Im Takt der Gezeiten haben wir Ende April unter der musikalischen Leitung von Birgit Wehr sowie der künstlerischen Leitung von Lucas Sulzer und Theresa Fröh unser diesjähriges Frühjahrskonzert gespielt.

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Darum ging es bei Im Takt der Gezeiten
Der Abend beginnt mit ungewohnt leisen Tönen. Noch bevor die Musik einsetzt, erklingt eine Prophezeiung:
„Wenn Wasser steigt und Himmel bricht,
kehrt aus der Tiefe dunkles Licht…“
Mystisch, atmosphärisch, rätselhaft: Was hat es mit dem vorhergesagten Fluch auf sich? Mit Conquest of Paradise folgt direkt der erste große musikalische Moment. Zwischen den weiteren Stücken entwickelt sich die Geschichte fort.


Auf der Bühne wird die Crew des Piratenschiffs Stella gezeigt, die gerade einen ungewöhnlichen Sturm überstanden hat. Als ein Schiffbrüchiger an Bord gebracht wird, ist schnell klar: Mit ihm kommt mehr als nur ein weiterer Passagier.
Ein Hafen bringt Antworten – und neue Fragen
The Wellerman bringt erstmals richtig Bewegung in den Abend. Gleichzeitig verändert sich die Stimmung an Bord. Die Crew beginnt zu zweifeln, der Captain weicht Fragen aus – und die Hinweise auf einen Fluch werden konkreter.

Während das Zenngrundorchester mit The Legend of Maracaibo den nächsten großen Spannungsbogen aufbaut, wird immer deutlicher, dass hinter den Ereignissen mehr steckt als bloßer Aberglaube. Der Weg führt die Stella mit The Sailor’s Hornpipe schließlich in einen Hafen.
Musikalisch übernimmt die Regenbogenband mit Variations on a Sea Shanty das Steuer, indes durchlebt die Crew auf der Insel verschiedene Abenteuer. Die einen kommen sich näher – aber auf ganz andere Weise, als My Heart Will Go On vermuten ließe. Die anderen feiern ihr lustiges Piratenleben (Under The Sea).

Der Captain trifft schließlich auf eine alte Weise, von der er sich neue Erkenntnisse über die Prophezeiung erwartet. Zum ersten Mal wird deutlich: Die Verse sind nicht vollständig. Und so langsam fangen alle an zu begreifen, warum ausgerechnet sie Teil der Prophezeiung sind. Die Pirates Overture führt schließlich in die Pause.
Wenn die Crew sich entscheidet
Nach der Pause bringt das Zenngrundorchester mit I’m Shipping Up To Boston sofort wieder die Energie in den Saal zurück. Gleichzeitig zeigen die Szenen: Die Crew ist längst nicht mehr geschlossen. Die zentrale Frage steht jetzt offen im Raum: Folgt man der Prophezeiung – oder versucht man, ihr zu entkommen?
Spätestens bei Pirates Revenge kippt die Stimmung endgültig. Aus Diskussionen wird ein offener Konflikt. Die Crew stellt sich gegen den Captain, und die Situation spitzt sich sichtbar zu. Mit Fate of the Gods bekommt dieser Moment die passende musikalische Grundlage.
Der Wendepunkt auf offener Bühne

Der Höhepunkt des Abends ist klar gesetzt: Ein Säbelduell zwischen dem Captain und dem Schiffbrüchigen. Es ist Schluss mit Gerede – jetzt wird gehandelt. Die Auseinandersetzung eskaliert, der Sieg für die Meuterer ist sicher – doch was heißt das nun konkret?
Der Crew wird endlich klar, was die Prophezeiung wirklich fordert:
„Es geht nicht darum zu sterben.
Es geht darum, loszulassen.“
Ein Ende ohne einfachen Ausweg
Mit At World’s End läuft der Abend auf sein Finale zu. Die Entscheidung ist gefallen – aber sie hat Konsequenzen. Die Auserwählten gehen. Nicht, weil sie müssen, sondern weil sie es entscheiden. Sie lassen alles zurück: ihre Namen, ihre Besitztümer, ihre Rolle in dieser Welt.
Mit Return of the Vikings endet der Konzertteil. Die Zugaben – Santiano mit Gesang vom CAST. sowie I’m Shipping Up To Boston gemeinsam mit der Regenbogenband – holen das Publikum noch einmal zurück, bevor der Abend endgültig schließt.
Unsere Stars auf und hinter der Bühne

Durch den Abend geführt haben uns
Unser CAST.
- Lea: Eliza Tidewell
- Mattis Goßler: Henry Davenport
- Frieder Weidner: Captain Tidewell
- Sandra Liebel: Annie Redgrave
- Jasmin Redelberger: Die alte Rook
- Daniela Beyer: Haken-Ed
- Markus Peter: Pete
- Verena Wagner: Cleo
- Vera Bock: Lucy
- Samantha Schatz: Piratin
- Lani & Lara: Kinderrollen
Ein großes Dankeschön gilt allen, die im Hintergrund mitgewirkt haben:
- Organisation: Thomas Batari
- Technik: André Fikrt, Fabian, Lukas Haußmann, Max Stade, Samantha Bogner
- Kulisse: Verena Wagner
- Kostüme: Vera Bock
- Maske: Sandra Liebel
- Requisite: Mattis Goßler
- Regieassistenz: Samantha Schatz
- Gestaltung Print: Frieder Weidner, Jasmin Redelberger
- PR: Daniela Beyer
- Kampfchoreographie: Sebastian Syncerski
Sowie unseren Helfer:innen an den Konzertabenden und unseren Sponsoren:
- Sparkasse Fürth
- Espressone
- Malermeister Marcel Dorberth
- Linden Apotheke
- Edeka Landauer
- R&H Sicherheit
- Elektro Förster
- Autohaus Richter & Zech
- Musik Klier
- TUI Reisecenter Langenzenn
Ein besonderer Dank geht außerdem an die Gemeinde Veitsbronn und an MSVT (Matthias Schmidt Veranstaltungstechnik).
Unsere nächsten Auftritte
- 14. Juni 2026: Feuerwehrfest Raindorf
- 12. Juli 2026: Kärwa Retzelfembach
- 14. August 2026: Standkonzert Kärwa Veitsbronn
- 12. September 2026: Summer Ending Open Air
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Bilder vom Konzert











































Bilder von Matthias Wild

